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Wie kam ich zur Gitarre?
Es wird des Öfteren geschmunzelt, wenn ich gefragt werde: „Was hörst du so für Musik?” und ich antworte: „Von Eric Clapton, The Doobie Brothers, John Lee Hooker bis James Brown eigentlich fast alles aus den 50-, 60-, 70- und den 80ern.” Danach folgt meistens ein: „Wieso du bist doch viel zu jung dafür!” Mein Standardsatz lautet meistens: „Man kann für Musik nie zu jung sein!” Dies sagte ich meistens, weil ich mich selbst nie richtig gefragt habe, was finde ich eigentlich so toll an der Musik? „Wieso?” Diese Frage stelle ich mir seit knapp 2 Jahren immer wieder...

Was spielst du da für eine Gitarre?
Du willst wissen, was ich für Gitarren spiele? Oder welches Equipment ich nutze? Dann findest du hier eine Liste von meinem Equipment das ich nutze.
Wie kam ich zur Gitarre?
Es wird des Öfteren geschmunzelt, wenn ich gefragt werde: „Was hörst du so für Musik?“ und ich antworte: „Von Eric Clapton, The Doobie Brothers, John Lee Hooker bis James Brown eigentlich fast alles aus den 50er, 60er, 70er und den 80er Jahren.“
Danach folgt meistens ein: „Wieso? Du bist doch viel zu jung dafür!“ Mein Standardsatz lautet meistens: „Man kann für Musik nie zu jung sein!“
Dies sagte ich meistens, weil ich mich selbst nie richtig gefragt habe: Was finde ich eigentlich so toll an der Musik? Diese Frage stelle ich mir seit knapp zwei Jahren immer wieder. Einer der größten Faktoren dabei sind, glaube ich, meine Eltern, die beide in den 1960ern aufgewachsen sind.
Der erste Kontakt: Udo Lindenberg und die E-Gitarre
Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Kontakt mit der Rock-Musik. Mein Vater fuhr mich, glaube ich, noch in den Kindergarten und es lief eine Kassette im Autoradio. Es lief der Song „Woddy Woddy Wodka“ von Udo Lindenberg, ich bin mir aber nicht mehr zu 100 % sicher.
Auf jeden Fall hörte ich diesen Song und war ab der ersten Sekunde fasziniert. Ganz besonders faszinierte mich das Gitarrensolo. Ich fragte meinen Vater, was dies für ein Instrument sei. Er antwortete, es sei eine E-Gitarre. Ab dem Punkt wollte ich unbedingt E-Gitarre spielen können.
Die erste eigene Gitarre
Da mein Vater sehr musikbegeistert ist und auch einige Instrumente selbst spielt, hatte er eine E-Gitarre zu Hause und zeigte sie mir. Es war eine Kasuga Stratocaster Custom aus den 70er Jahren, wie ich kürzlich herausfand – ein wunderbares Teil, das ich heute noch spiele.
Ab dem Punkt ging es dann für mich los: Ich versuchte fast jeden Tag ein bisschen zu spielen. Ich hörte nur noch Musiker wie Eric Clapton, ZZ Top etc. Der Rock war bei mir im Blut. Ich bekam extra E-Gitarrenunterricht und mit 11 Jahren ging es dann los mit der ersten Band – genauer gesagt ein Duo, ein Schulfreund und ich. Wir hatten, glaube ich, ein bis zwei Auftritte, die nicht erwähnenswert waren.
Die Schulband-Zeit
Mit 14 Jahren trat ich dann bei mir auf der Realschule der Schulband bei. Für mich war das damals etwas ganz Neues: eine richtige Band. Als mich der Lehrer in der ersten Stunde fragte: „Was kannst du so für Akkorde spielen?“, sagte ich: „Akkorde brauche ich nicht, ich spiele nach Tabs!“
Dazu muss ich sagen, ich hatte bis zu dem Zeitpunkt zwar Akkorde beigebracht bekommen, habe damals aber, wieso auch immer, nur Tabs geübt und nie Akkorde. Aber zurück zum Thema: Mein Lehrer sagte mir dann: „Wenn du diese Schule hier nach deinem Abschluss verlässt, kannst du Akkorde und Barré-Akkorde spielen!“
Ich habe das damals belächelt, aber er hat das durchgezogen und ich konnte nachher Akkorde und Barré-Akkorde besser denn je spielen. Er hat damit sehr viel dazu beigetragen, dass ich heute so spielen kann, wie ich spiele.
Die Liebe zum Blues
In dieser Zeit ist auch meine große Liebe zum Blues, Funk und Soul entstanden. Der Blues hat mich damals durch schwere Zeiten begleitet. Damals habe ich die Blues Brothers auf und ab gehört. Dadurch entdeckte ich James Brown, Aretha Franklin, Cab Calloway und noch viele mehr.
Nach einiger Zeit fiel mir dann auf, dass ich die Genres gerne wechsle und querbeet höre und spiele. Aber ein Genre bleibt immer und zu dem finde ich immer wieder zurück: der Blues.